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Ebracher Musiksommer
Marktplatz 2
96132 Schlüsselfeld

Tel.: 09552 297
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Philharmonie Festiva

logo-philDie Philharmonie Festiva ist ein Symphonieorchester, bestehend aus ausgewählten, herausragenden Musikern deutscher Spitzenklangkörper, das 2008 als Festivalorchester des Ebracher Musiksommers von dem Dirigenten Gerd Schaller ins Leben gerufen wurde.

Tomas FrantisDabei ging es Schaller nicht um ein kurzfristig aktives Projektorchester, sondern seine Absicht war es gerade, auf lange Sicht einen Klangkörper der Spitzenklasse, ein Festspielorchester aufzubauen und zu entwickeln, um beim ebenfalls von ihm gegründeten Festival Ebracher Musiksommer seine eigenen anspruchsvollen Projekte zu verfolgen; durchaus auch mit etwas elitärem Anspruch. So war es für den Dirigenten, aber auch für die Musiker von Beginn an sowohl Anreiz, als auch Herausforderung, einen gemeinsamen Klang zu entwickeln: Eine spannende Aufgabe, weil die Instrumentalisten aus ihren verschiedenen Heimatorchestern ganz unterschiedliche Klangerfahrungen und –vorstellungen mitbringen — aber gleichzeitig auch ein höchst reizvolles Unternehmen, weil in der Philharmonie Festiva nichts festgefahren ist, keine Routine herrscht, sondern Raum für neue Erfahrungen und Experimente da ist. Daraus entsteht auch bei den Musikern das Gefühl, hier etwas Neues, Gemeinsames zu gestalten, was jedes Projekt dieses Klangkörpers zu einem besonderen Erlebnis macht.
Die Musiker des Orchesters, die auch ganz bewusst miteinander Musik machen wollen, haben hier also die Möglichkeit, gemeinsam musikalische Grenzen auszuloten und bisweilen auch einmal über diese hinauszugehen. Eine weitere Besonderheit der Philharmonie Festiva ist sicherlich die Idee, hier auch im großen Orchesterapparat kammermusikalisch zu denken und zu empfinden, welche die Musiker seit der Gründung mit viel Hingabe und wachsendem Erfolg umzusetzen sich bemühen.

Einerseits möchte Gerd Schaller dabei mit diesem besonderen Orchester durch die Ausbildung einer eigenen musikalischen Handschrift gängiges symphonisches Repertoire neu entdecken, andererseits möchte er mit der Philharmonie Festiva aber gerade auch selten gespielte oder lange Zeit vergessene Werke zur Aufführung bringen. So realisierte er mit dem Orchester beispielsweise Konzerte und CD-Einspielungen der Oper Merlin von Carl Goldmark, der Großen Messe von Johann Ritter von Herbeck oder des Requiems von Franz von Suppé — allesamt Werke, die im Mainstream-Konzertbetrieb kaum eine Chance hätten.
Ein besonderes Anliegen ist Schaller aber auch sein von Publikum und Fachpresse vielgepriesener Bruckner-Zyklus, in dem er mit der Philharmonie Festiva sämtliche Fassungen der Bruckner‘schen Symphonien im Konzert spielen und auf CD aufnimmt; die ersten 19 CDs dieser Reihe sind bereits beim Label Profil Günter Hänssler erschienen — dem Label übrigens, das die Projekte des Orchesters von Anfang an mitträgt und auch bei der Entwicklung dieses Klangkörpers langfristig und konsequent mitdenkt.
Ein zweiter wichtiger Partner der Philharmonie Festiva ist der Bayerische Rundfunk - Studio Franken, der viele ihrer Konzerte für Hörfunk und auch Fernsehen mitschneidet.

Und dann ist da noch ein weiterer Aspekt, der dieses Orchester von den meisten anderen unterscheidet: Der Genius Loci des ehemaligen Zisterzienserklosters Ebrach, wo die meisten der Konzerte und auch Aufnahmen der Philharmonie Festiva stattfinden. Denn hier, im Herzen des Steigerwaldes, musiziert man abseits vom Trubel der Städte, aber auch abseits des regulären Spielbetriebes und jeder einem inspirierten Musizieren abträglichen Routine. Und in dieser Umgebung — in der Abteikirche aus dem 12. Jahrhundert ebenso wie im prachtvollen, barock dekorierten Kaisersaal des profanierten Klosters — entsteht um Gerd Schaller und seine Musiker immer wieder eine sehr eigene Atmosphäre, die jedes Projekt der Philharmonie Festiva zu etwas ganz Besonderem macht.



Pressestimmen

„Wenn nicht schon nach den bisherigen Einspielungen, so ist Gerd Schaller spätestens nach dieser Dritten zu den bedeutenden Bruckner-Interpreten zu zählen. Er zelebriert kein Hochamt, er beweihräuchert die Musik nicht mit gedehnten Tempi, die die machtvolle Architektur der Musik unterstreichen sollen. Er entzieht sich dieser Sakralisierung durch zügiges Voranschreiten und wohldosierte Klangballungen, die nie Selbstzweck werden. Gerd Schaller denkt seinen Bruckner im Grunde kammermusikalisch. [...] Das transzendente Momentum von Bruckners Musik kommt dabei immer noch zu seinem Recht. Es war zudem eine gute Entscheidung, die Aufnahme in einer Kirche zu machen – eine Aufnahme, die durch die Räumlichkeit des Klangs, die Musik zudem sehr plastisch zur Geltung kommen lässt.“ (pizzicato)

„This outstanding performance of Bruckner’s Fifth Symphony is definitely one of the very best ever recorded on disc.“ (pizzicato)

„Schallers beständige Konzentration hypnotisiert den Hörer im positiven Sinne und man wird von Wellen um Wellen strahlender Klänge mitgerissen.“
(Bruckner Journal London)

„Die Musiker spielen präzise und sauber auch noch in filigransten Verflechtungen, dabei farbig und mit schönen musikalischen Spannungsbögen.“ (WDR Besprechung)
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